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Hausboot-Ferien führerscheinfrei
 
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Hausbooturlaub auf dem Canal du Midi in Frankreich

Reisegebiet: Canal du Midi/Camargue (Midi - Frankreich)
Reisezeit:August / September 2007
Start-Basis:Homps
Ziel-Basis:Etang de Thau-Homps
Hausboot-Crew:Birgit, Johannes, Michael und Florian
Unser Boot:Caprice
Streckenlänge:127 km
Hausboot-Route:Homps · Carcassonne · Etang de Thau-Homps

Wohin in den Urlaub war die große Frage. Zwei große Jungs (15 Jahre Michael und 18 Jahre Florian) wollen beschäftigt sein. Die Nerven der Eltern (Birgit und Johannes) sollen dabei geschont werden und trotzdem soll es Spaß machen, Erholung und Erlebnisse bringen - und das für alle!

Hausboot fahren! Schon mal gehört. Die Nachbarn hatten so was vor Jahren auch schon mal gemacht. Langsam, vielleicht langweilig, trotzdem aber mal was anderes!

Der Familienrat tagt und wir beschließen mal rumzuschauen, was es da so gibt.

Dank Internet stoße ich auf die Agentur "Freizeit-Kapitän" mit dessen Service wir rund herum zufrieden waren. Die Website ist übersichtlich und informativ. Meine ersten Anfragen werden prompt beantwortet. Die Ergebnisse sind diskutierbar. Das passiert dann auch im Familienkreis. Nicht zu kalt, also Süden. Nicht zwei Tage anreisen müssen, also max. Frankreich. Nicht so ein Hausbootartiges Hausboot, Ausstattung muss komfortabel sein, zwei Bäder wären nett …..u.s.w., u.s.w. Also nach einigem Hin und Her: Caprice auf dem Canal du Midi.

Die Buchung geht flott und reibungslos. Die Informationen sind ausreichend, die Unterlagen prima zum Vorbereiten. Noch ein Reiseführer gekauft und eine Wasserkarte (braucht man unbedingt!!) ja und dann kann der Urlaub ja kommen.
 


Anreise - 25. bis 26. August 2007

Pont du GareAm 25.8. ist es soweit. Wir starten am späten Nachmittag, beschließen so weit als möglich zu fahren und nachts irgendwo auf einem Parkplatz ein paar Stündchen zu ruhen.

Die Fahrt ist lang, die Bank auf dem Parkplatz hart und der Wind pfeift kräftig in dieser Nacht - aber wir haben ja Urlaub und so stehen wir früh um 8.00 Uhr vor dem Pont du Gare, frühstücken danach, ein kleiner Schlenker über Nimes und dann Richtung Homps, nicht ohne dass die Jungs vorher noch ein kleines Bad im Meer nehmen.




Tag 1 - Sonntag - 26. August 2007

Um 16.00 Uhr am 26.8. ist es endlich so weit. Wir treffen in der Basis in Homps ein. Im Hafen stehen schon einige schmucke Hausboote und wir rätseln, welches wohl unseres sein wird. Der Empfang ist super nett. Die Dame ist aus Regensburg/München und so können wir die ersten Formalitäten in Deutsch abwickeln. Das ist natürlich prima und erleichtert die Sache etwas.

"Wie wollen Sie denn die Einweisung, Englisch oder Französisch?" Wir wählen Englisch und bekommen unsere Captain´s Bag in die Hand gedrückt, finden "unsere" Caprice und fangen schon mal an das schöne "Schiffchen" zu besichtigen.

Ein freundlicher Engländer kommt an Bord. Im Schnelldurchgang die Informationen. Schalter hier, Toilettenpumpe dort, Kühlschrank, Gasherd, Steuerstand oben, Steuerstand unten. Naja. Wir werden es uns schon gemerkt haben.

Schlüssel in die Hand gedrückt. Rauf auf die Fly-Bridge, anlassen und los geht es, zuerst mal unter den kritischen Augen unseres Einweisers. Unter Anleitung geht es ein paar Meter raus aus dem Hafen, einmal wenden, zurück zum Liegeplatz, rückwärts einparken ... und naja, das wars. Reicht aus für die ersten Schritte. Ich war trotzdem froh, dass ich schon mal beim Binnenführerschein ein klein wenig Praxis genossen hatte, dann war das Alles nicht ganz so fremd. "Eine halbe Stunde, dann sind Sie ganz sicher", ermuntert mich der flotte Brite, grüßt und zieht von dannen.

Jetzt schnell noch ein paar Getränke eingekauft. Auto geparkt, die gemieteten Räder an Bord verstaut und um 17.30 Uhr laufen wir stolz aus. Das Hausboot der Italiener, die sich während unserer Einkaufstour direkt vor unseren Bug gestellt haben, schieben wir einfach sanft mit dem Bootshaken zur Seite (wofür hat man den denn sonst?) und wir dampfen grobe Richtung Westen. Ziel Carcassonne!

Beim Fahren noch ein paar kleine Unsicherheiten bis man weiß wie das Boot reagiert und dann schon bald die erste Schleuse. Wie war das nochmal - anlegen, einer muss raus. Also vor der Schleuse anlegen. Weich war es nicht gerade, dieses erste Mal und beim Ablegen verlieren wir den Fender achtern Backbord, können ihn gerade noch aus dem Wasser fischen und dann ab in die erste Schleuse. Florian springt an Land, Michael wirft die Leinen zu, Motor kurz rückwärts, etwas Hektik an Bord und an Land, dann steht das Boot, die Leinen sind fest. Uff!!! Geschafft!

Raus aus der Schleuse geht leichter. Wir überqueren das Aquädukt Argentdouble und suchen uns danach den ersten Liegeplatz nach 4,5 km - kurz vor dem Hafen La Rendonte, mitten in der freien Natur. Festgemacht! Die Jungs springen gleich zu dem gerade überquerten kleinen Flüsschen runter, um die Füße reinzuhalten. Duschen, danach gibt es aus der Bordküche einen großen Teller Spahetti und das erste "Anlegerbier" - 1-Literflaschen in Frankreich - Respekt - da freut sich der Bayer :-) Das schmeckt, und wir fallen später müde in die Kojen und schlafen wie die Toten.




Tag 2 - Montag - 27. August 2007
La Rendoute bis Carcassonne ca. 35,5 km


Um 7.00 Uhr klingelt der Wecker. Frühstück und um 8.30 Uhr abgelegt. Wir wollen zügig weiterkommen, um unser Ziel am Abend zu erreichen.

Schleuse folgt auf Schleuse und die Kinder sind ständig unterwegs. Man trifft auch andere Hausbootfahrer beim "Treppensteigen", hilft sich gegenseitig. Es ist im Übrigen ohnehin eine gute Stimmung auf dem Canal du Midi festzustellen. Man winkt sich zu, wenn man sich begegnet.

Das Schleusenpersonal ist sehr freundlich und hilfsbereit, auch wenn, wie in Marseillette geschehen, ein Boot mit drei älteren französischen Ehepaaren den Schleusentoren gefährlich nahe kommt und die Nervosität des Schleusenwärters fast mit Händen zu greifen ist. Aber auch der ca. 75 jährige Monsieur meistert die Situation und wir schleusen entspannt auf.

Schleusen-Erlebnisse mit dem Hausboot auf dem Canal du Midi

Weiter geht es. Wir passieren Trèbes um 13.30 Uhr als die Schleuse gerade wieder geöffnet hat und rechnen aus, dass wir es heute auf alle Fälle noch bis Carcassonne schaffen werden.

Eine kleine Herausforderung ist die Doppelschleuse bei Fresquel. Zwischen den beiden Schleusenkammern befindet sich ein kleines Becken. Hubhöhe insgesamt 8,15 m.

Die Kinder werden langsam müde. Immer wieder runter vom Boot, Leinen fangen, Boot festhalten, macht halt doch richtig Arbeit. Als ausgesprochen nützlich stellen sich die mitgebrachten Handschuhe heraus. Die Landrattenfingerchen sind halt doch die harten Leinen nicht gewöhnt.

Um 17.00 Uhr die letzte Schleuse vor dem Zielhafen. Angekommen! Hafenmeister (in diesem Fall eine junge Hafenmeisterin) aufsuchen. 20,30 € für Liegen, Strom, Wasser, Duschen und Toiletten. Wir bekommen den Anschlusshahn für die Brauchwasserübernahme und die Kinder machen am Steg gleich eine Wasserschlacht, um sich nach dem heißen Tag abzukühlen. Danach Wassertank füllen.

Nach dem Duschen fühlen wir uns wieder wohl und beschließen Essen zu gehen. Pizza ist angesagt und wir finden auch ein nettes Lokal mitten in Carcassonne.

Burg Carcassonne bei NachtDann noch zur Burganlage. Wir hatten bereits gelesen, dass diese nachts beleuchtet ist und uns erwartet ein grandioser Anblick, als wir auf der Pont Vieux stehen und die riesige Anlage auf dem Hügel thronen sehen. Eine wirklich tolle Burg. Wir stapfen hinauf. Es ist bereits 21.30 Uhr und es sind praktisch keine Touristen mehr unterwegs. Die Oberstadt innerhalb der Burgmauern ist relativ still und wirkt fast ein wenig mystisch. Ein Eisgetränk vor einer gemütlichen Kneipe, ein Crêpe, ein wenig durch die engen Gassen schlendern.

Um 23.30 Uhr geht es wieder Richtung Hafen. Wir sind alle, besonders die Jungs, rechtschaffen müde. Noch ein Bier für Vater und die Nachtruhe beginnt, soweit es unsere munter feiernden italienischen Nachbarn zulassen. Nachdem 2 Boote dazwischen liegen geht es aber und wir schlafen trotzdem gut.
 


Tag 3 - Dienstag - 28. August 2007
Carcassonne bis Schleuse Aiguille bei Puichéric 31 km


Der Wecker klingelt um 8.30 Uhr. Kurzes Frühstück, dann auf zum Supermarkt, Getränke bunkern. Bei der Wärme gestern gingen schon ein paar Liter den durstigen Schlund hinunter. Zusatzauftrag von Birgit: Bringt etwas Obst mit, das ist gut gegen Skorbut! : Der Spruch der Woche war damit geboren und wir tun unser Möglichstes.

Voll bepackt auf wackeligen Fahrrädern kommen Flo und ich wieder zurück, während die anderen Beiden Klar Schiff gemacht haben. So kann es um 9.30 Uhr los gehen.

Mittagsschläfchen auf dem Canal du MidiWir haben ziemlich starken Ostwind, was die Wärme zwar erträglicher, aber das Manövrieren etwas schwieriger macht. Wir lassen Carcassonne hinter uns und erreichen nach ruhiger Fahrt mittags die Schleuse in Evêque.

Pause! Wir legen im Schatten an und halten ein kleines Mittagsschläfchen. Eine wunderschöne Ruhe, wir fühlen uns wie der Sprichwörtliche Gott in Frankreich.

Nach der Rast geht es weiter. Ungefähr 2 km vor Trèbes ist das Wasser etwas klarer und die Kinder beschließen ein Bad zu nehmen. Birgit und mir ist es entschieden zu brackig, aber den Jungs macht das gar nichts aus.

Bad im Canal du MidiEin paar Mal vom Boot gesprungen. Mit den Füßen im Schlick aufgekommen. Hat scheinbar doch Spaß gemacht. Schnell unter die Dusche und es geht weiter.

Wir passieren Trèbes und fahren nach der 3-fach Schleuse im Konvoi mit zwei weiteren Kanalfahrern, einer Schwäbischen Familie und einem Französischen Ehepaar, plus kleinem weißen Hund Fifi. Wir schaffen es gerade noch bis zur Schleuse Aiguille, wo unser Konvoi um 19.00 Uhr festmacht.

Nach dem Abendessen (Dicke Rote Bohnen), beschließen die Jungs mit dem Fahrrad zu unserem ersten Liegeplatz bei La Redorte zu fahren, um wilde Minze zu holen, die sie dort entdeckt hatten. Sie lassen sich das auch nicht mit dem Hinweis ausreden, dass das einfach gut und gerne 8 km seien. Die beiden radeln los und Birgit und ich beschließen mit dem Fahrrad das wesentlich nähere Puichéric mit seiner mittelalterlichen Kirche zu erkunden. Ein kleiner schöner Ort. Leider war die Kirche schon zu und wir mussten uns doch beeilen zurückzukommen. Es war schon finster und ohne Fahrradbeleuchtung auf ebenfalls schlecht beleuchteten Straßen und Feldwegen war das eine kleine Herausforderung.

Die Jungs kamen nur eine halbe Stunde später. Minze hatten sie nicht dabei, die Abkürzung, die sie nehmen wollten, hatte so ihre Tücken und ließ sich auch anhand der Karte und selbst am nächsten Morgen bei Tageslicht nur schwer rekonstruieren. Nur soviel: Gut war sie nicht!!




Tag 4 - Dienstag - 29. August 2007
Schleuse Aiguille bis Capestang 56 km


In der Nacht hatte ein kräftiger Wind geblasen. Früh war es bewölkt und es nieselt bereits etwas beim Abschleusen. Trotzdem hatten wir gute Laune und begannen unsere größte Strecke von 56 km an diesem Tag, immer das Fernziel Étang de Thau vor Augen.

An der Schleuse in JouarresAn der Schleuse Jouarres verkauft der nette Schleusenwärter guten Wein und Marmelade. Wir nehmen Erdbeer-Konfitüre und je eine Flasche Rotwein und Rosé. Der Rosé wird sofort probiert und mundet vorzüglich. Der Schleusenwärter freut sich über unsere Anerkennung, wünscht uns eine gute Fahrt und entlässt uns wieder in den Canal du Midi.

Das Wetter ist auch ein wenig besser geworden und wir genießen die Landschaft. Zwischenstopp in Homps. Einkaufen, Wasser bunkern, Schiff sauber machen.

Weiter geht es kurz vor 12.30 Uhr. Wir schaffen gerade noch eine Schleuse und machen Mittag vor der Doppelschleuse Ognon. Ich werde aus dem Salon verbannt als ich meinen in Carcassonne erworbenen, etwas stark aromatischen Käse zum Rosé probieren möchte. Gott sei Dank hat es ja zunehmend aufgeklart und ich kann auf der Fly-Bridge das köstliche Aroma, zumindest von oben trocken, genießen. Ein kleines Gläschen Wein dazu und dann Ruhe - wunderbar.

Der Bewuchs entlang des Canals ändert sich ab Homps schlagartig. Waren vorher Platanen ziemlich nah am Canal gestanden, sind es nunmehr Kiefern, die vereinzelt und ziemlich zurück stehen. Ein ganz anderer Charakter der Landschaft.

Ventenac en MinervoisToll ist die Überfahrt über einige Aquädukte. Zwischenhalt machen wir im Hafen von Argens-Minervois aus WC Gründen. Die Einfahrt ist eine gute Fahrübung, aber mittlerweile überhaupt kein größeres Problem mehr.

Weiter geht es bis Ventenac en Minervois. Anlegen im Hafen direkt vor dem Château, um einen Blick in das Weingewölbe zu werfen. Das ist auf alle Fälle einen Zwischenstopp wert. Sehr informativ und beeindruckend.

Danach passieren wir La Somail mit seinen historischen Bauten und Schiffen, um uns an der Abzweigung zum Canal de la Nouvelle endgültig für die Weiterfahrt auf dem Midi zu entscheiden.

Jetzt heißt es bereits ausrechnen, wann man an die Schleusentreppe von Béziers kommt, nachdem das Tal- und Bergschleusen nur zu festen Zeiten erfolgt. Nachdem das für uns nur ab 13.00 Uhr zu schaffen ist, beschließen wir nicht zu hetzen und nur bis Capestang zu fahren, um dort am nächsten Morgen genügend Zeit zu haben und auch die im Reiseführer gelobte Kathedrale besuchen zu können.

Um 19.30 Uhr dort angekommen war es doch ein sehr langer Tag. Nudeln, Speck und Tomatensoße aus der Kombüse, wo Birgit schon fleißig tätig war. Das Anlegerbier mundet vorzüglich.

Kurz darauf entlädt sich ein Gewitter und starker Regen prasselt nieder. So endet der Tag wie er begann, mit Regen aber auch mit guter Laune.




Tag 5 - Mittwoch - 30. August 2007
von Capestang bis Port Cassafières 33 km

La Collégiale Saint-Étienne - in Capestang
Die Nacht war wieder windig und auch früh pfeift ein kräftiger Wind (geschätzte 6 Windstärken aus Nordwest). Birgit und ich gehen Einkaufen, nachdem um 8.00 Uhr der Wecker seine Pflicht getan hatte.

Die Kathedrale von Capestang "La Collégiale Saint-Étienne" hat offen und wir schauen gleich rein. Über 5 Jahrhunderte hinweg haben die Menschen daran gebaut. Entstanden ist ein beeindruckendes Bauwerk mit wunderschönen gotischen Fenstern und einer prunkvollen Innenausstattung. Aus Lautsprechern ertönt Orgelmusik und meditativer, klerikaler Gesang und lässt eine mystische Stimmung in der praktisch menschenleeren Kirche entstehen.

Die Morgensonne taucht den Altarraum in ein wunderbares Licht. Wir verlassen ziemlich beschwingt das Gotteshaus. Ein schöner Tagesbeginn.
Frühstück auf dem Hausboot Caprice
Die Bäckerei gleich nebenan lockt mit dem Duft von frischem Baguette. Wir kaufen fürs Frühstück ein und nehmen im Supermarkt ein paar Getränke mit.

Um 10.15 Uhr geht es dann weiter Richtung Béziers, wo wir um 13.00 Uhr pünktlich die Schleusentreppe erreichen wollen.

Tunnel von MalpasAuf der Strecke liegt der Tunnel von Malpas. Ein tolles Gefühl auf dem Kanal du Midi durch dieses 160 Meter lange Loch zu fahren und zu wissen, dass oberhalb eine Strasse und darunter eine Eisenbahnstrecke queren. Eine starke bauliche Leistung für die damalige Zeit.

Kein Gegenverkehr - Glück gehabt!

Es ist ohnehin wenig los auf dem Canal du Midi. Man begegnet sich nur hin und wieder, jeder winkt freundlich. Die Stimmung scheint überall gut zu sein.

Um 12.30 Uhr sind wir bei der Schleusentreppe angekommen und stellen uns nach 6 anderen Booten hinten an. Dann mal nach vorne gelaufen, um zu sehn, was uns erwartet.

Schleusentreppe - Canal du MidiEin tolles Bauwerk:
7 Schleusenkammern, gleichzeitig immer 4 belegt und das je mit 4 Booten. Da kann schon was wegtransportiert werden.

Dann schaltet die Signalanlage auf grün. Ein großes Frachtschiff hat Vorrang und danach geht es hinein in die Schleusen. Nach einer Stunde haben wir es geschafft. Die Touristen kommen in Scharen, um das Schauspiel zu bewundern und stehen schon mal im Weg. Wenn die Leinen fliegen, ziehen sie aber dann doch die Köpfe ein. Ein Schauspiel ist die ganze Geschichte allemal.

Nach der Treppe geht es durch Béziers, über den Fluß Orb, vorbei an der Stadt Béziers mit wunderbarem Blick auf die Kathedrale. Kurzer Halt in Villeneuve de Béziers zum Entsorgen des Abfalls und dann weiter zum Port Cassafières. Hier legen wir unter starkem Wind und deshalb nicht ohne einige Schweißperlen auf der Stirn an. Als das Boot vertäut am Holzkai liegt, sind wir deshalb froh.

Ein paar Schritte entfernt lädt eine schmucke Pizzeria zum Abendessen ein. Sowohl die Pizza als auch der Grillteller sind Superklasse und auch die sanitären Anlagen sind einladend sauber. Flo zeigt sich wieder einmal begeistert von "ganz normalen Spül-WCs". Der Tag klingt fröhlich aus.
 


Tag 6 - Donnerstag - 31. August 2007
Port Cassafières bis Adge 22 km


Am nächsten Morgen lacht die Sonne. Nur der Wind ist nach wie vor ziemlich heftig, kommt mitsamt den Wellen von Achtern, so dass ich froh bin, dass der freundliche Herr von der Tankstelle nebenan ein wenig Hilfestellung beim Ablegen leistet. Wir bedanken uns und dampfen erst mal weiter Richtung Osten. Frühstück kommt heute später. Wir wollen im nächsten Ort Baguette einkaufen und eine halbe Stunde später legen wir neben der Brücke bei Vias an.

Ich schwinge mich aufs Rad und fahre in die Stadt. Auf dem Markt ist reger Betrieb. Ich finde im Supermarkt die Getränke und Obst (gegen Skorbut). Vor einer Bäckerei hat sich bereits eine lange Schlange von Einheimischen gebildet und meine Vermutung, dass das Brot hier besonders gut sein müsste, bestätigt sich dann beim Frühstück. Eine Zeitung konnte ich auch erstehen und so bleiben wir noch bis 13.00 Uhr einfach an unserem Liegeplatz und faulenzen.

Wir wollen später noch weiter nach Adge durch die Rundschleuse und dann ein wenig den Fluß Hérault hinauf.

Die Rundschleuse Adge bietet unheimlich viel Platz und ist ein Unikum ihrer Art. Nachdem wir das interessante Bauwerk passiert haben, biegen wir gleich in den Hérault ein, der hier für ein kurzes Stück Eins mit dem Canal du Midi ist.

Wir folgen nicht dem Pfeil zur nächsten Kanalschleuse, sondern fahren ein Stück den Fluss hinauf. Schlagartig verändert sich wieder die Landschaft.

HéraultDer Fluss ist sehr breit und so kommt auch der starke Wind mit Macht von vorne. Aber es ist wunderschön hier. Die Bäume stehen bis ganz ans Wasser. Die Flussschleifen sind weich und bringen jedes Mal wieder eine neue Optik. Eine Zeitlang begleitet uns ein Graureiher, den wir sicherlich aufgeschreckt haben. Nach einer dreiviertel Stunde wird der Fluss dann enger und wir beschließen umzukehren. Ein schöner Abstecher in eine fast unberührte Natur.

Zurück auf dem Canal du Midi haben wir noch eine Schleuse und legen dann nach einer weniger befahrenen Brücke in der Nähe von Adge an. Wir wollen am Abend in den Ort. "Mittelalterlich" steht im Reiseführer und das ist Adge dann aber auch, mittelalterlich und teilweise heruntergekommen. Der Kai macht einen etwas freundlicheren Eindruck, aber insgesamt kann man sich die Besichtigung eigentlich sparen.

Carcassonne Spiel des Jahres 2001
Carcassonne
Spiel des Jahres 2001


Die Nacht ist wieder stürmisch und wir hoffen, dass es am nächsten Tag besser wird. Ein Käuzchen ruft, so dass die Stimmung außerhalb des Bootes etwas unheimlich ist.

Wir spielen das Brettspiel Carcassonne (Spiel des Jahres 2001).


Tag 7 - Freitag - 01. September 2007
Adge bis Marseillan 10 km


Naturschutzgebiet bei AdgeAm nächsten Tag hat der Wind etwas nachgelassen und wir setzen unsere Fahrt fort. Heute wollen wir den Étang de Thau mit seiner Austernzucht erreichen. Das große Salzwasserbecken lockt auch wegen eines Bades.

Zuerst geht es aber vorbei an einem Naturschutzgebiet. Die Landschaft ist flach. Man riecht bereits das Salzwasser.

Es gibt kaum mehr Bäume, nur noch Schilf und kleinere Büsche. Für das Auge eher langweilig, aber der ersehnte Sprung ins Wasser kommt näher.

Leuchtturm Pointe des OnglousBeim Leuchtturm Pointe des Onglous legen wir an und beobachten erst mal die Windentwicklung.

Die Bootsunterlagen raten davon ab über den Étang de Thau zu fahren, wenn die Windstärke 3 Bft. überschreitet. Nachdem der Wind etwas schwächer geworden ist, beschließen wir es zu wagen.

 

 

Wir fahren raus aufs Wasser, auf den: Étang de Thau

Caprice auf dem Étang de ThauBaden im Étang de ThauDas Becken ist sehr viel größer als wir uns das vorgestellt hatten. Jetzt wollen wir Ankern. Der 20 kg Danfort Anker, den wir die ganze Zeit mit uns herumfahren, muss ja auch einmal zum Einsatz kommen. Theoretisch ist das Manöver klar, nur gemacht haben wir es noch nicht. Trotzdem, Boot in den Wind stellen, "Klar zum Ankern" "Anker fallen" (beide Jungs mit Schwung!) und der Anker mit Kette und anschließender Ankerleine sausen in die "Tiefe" :-) Naja, das war übertrieben. Die Karte zeigt hier ca. 3 Meter Wassertiefe. Maschine rückwärts und der Anker hält. Das wäre geschafft. Der Anker ist fest und wir gehen baden.

Das Thermometer zeigt eine Wassertemperatur von 20° C (gefühlt 16° C) bei doch frischem Wind. Das Boot hängt fest, wir hängen ab! Um 17.00 Uhr frischt der Wind dann doch empfindlich auf. Schaumkronen bilden sich auf dem Wasser und wir haben einen doch ziemlich kühlen Nordost-Wind. Jetzt aber ab in den Hafen. Den Anker hochgeholt, was bei dem Seegras gar nicht so einfach ist, und dann Richtung Marseillan. Das Boot läuft, trotz des doch ziemlichen Windes, ganz problemlos.
Hafen von Marseillan
Im Hafen von Marseillan finden wir einen schönen Liegeplatz direkt am Kai neben ein paar netten Restaurants.

Wir machen uns auf zur Captainerie und melden uns an, bezahlen Liegeplatz und Duschen und besichtigen gleich die Sanitären Anlagen. Die haben wir zwar schon besser gesehen, aber der idyllische Hafen entschädigt für vieles. Wir verbringen in dem wunderschönen Städtchen mit Mittelmeer-Flair eine ruhige Nacht.




Tag 8 - Samstag - 02. September 2007
Tag auf dem Étang de Thau 14 km


Austernbänke bei MarseillanWir legen einen weiteren Ruhetag ein. Früh weckt uns zwar eine lärmende Ausflugstruppe, die das Besichtigungsboot neben uns entert und unter lauten Gesängen ablegt, aber der Tag verspricht bei glänzendem Wetter vergnüglich, aber auch ruhig zu werden.

Nach dem Frühstück raus aufs Wasser. Wir besichtigen die Austernbänke und ankern dann weiter draußen, um einen ruhigen Badetag unter dem Sonnenschirm und im Wasser zu verbringen. Lesen, baden und relaxen!

Am Abend laufen wir mit 6 Segelbooten zusammen wieder in Marseillan ein. Kleine Radtour durch den Ort, dann mit den Kindern Crêpe essen, gleich nebenan.

Ein weiterer schöner Tag schließt mit einem Glas Wein auf der Fly-Bridge ab.
 


Tag 9 - Sonntag - 03. September 2007
Marseillan bis Villeneuve les Béziers 36 km


Die Nacht ist um 5.30 Uhr zu Ende. Die Weinlese ist im vollen Gange und die Bauern liefern mit ihren Traktoren im Akkordtempo Trauben in die Weinmanufaktur in der Nähe des Hafens. Die entleerten Anhänger klappern auf den unebenen Straßen, dass es im ganzen Hafenbecken widerhallt. An Schlaf ist nicht mehr wirklich zu denken. Wir wälzen uns früh aus den Federn. Auf zum Bäcker und zum Supermarkt. Florian, der mit Fisch nicht viel anfangen kann, steht fassungslos vor Hai, Auster und Kollegen.

Auf dem Étang de ThauNach dem Frühstück geht es nochmal raus auf den Étang de Thau. Wir werfen wieder unseren Anker und baden und dösen ein wenig.

Plötzlich ein Alarmruf von Michael. Wir treiben ab. Tatsächlich hat der Anker nicht richtig gehalten und der Wind hat uns deutlich in Richtung Ufer getrieben. Also in aller Schnelle Anker aufgeholt und wieder ein Stück auf die Mitte des Beckens gefahren. Dort bleiben wir ein letztes Mal, um ins Wasser zu springen und dann geht es um 14.30 Uhr in Richtung Canal du Midi.

Wir passieren das Naturschutzgebiet und dann die Rundschleuse von Adge. Mit uns in der Schleusenkammer ist die Athos, ein großes Ausflugsschiff. Bei dessen Ausfahrt bekommen wir in ganzer Härte seiner Heckwelle zu spüren. Gott sei Dank ist die Schleuse so groß, dass wir wenden können, nachdem wir unsere Leinen ein wenig zu früh losgemacht hatten. Der Schleusenwärter amüsiert sich über unser unfreiwilliges Manöver.

Nun sind wir also auf dem Rückweg. Vorbei an Bekanntem und doch aus dieser Sicht Unbekanntem. Die Optik aus der anderen Fahrtrichtung ist doch ganz anders. Die flache Landschaft verlässt uns und wieder säumen Platanen unseren Weg.

Nachtlager in Villneuve les Béziers, das wir nach dem Anlegen besichtigen. Anscheinend gibt es dort einen rührigen Bürgermeister. Der neu gestaltete Place de la Revolution beeindruckt durch moderne Bauten und einen schönen Brunnen. Das Örtchen macht insgesamt einen sauberen Eindruck.

Abends wird wieder die Bordküche bemüht. Es gibt Kartoffeln mit Ei und Speck. Danach wie so häufig ein Spieleabend mit den Kindern. Dann ab in die Koje.
 


Tag 10 - Montag - 04. September 2007
Villeneuve les Béziers nach Capestang 25 km


Der Tag beginnt wieder einmal mit leichtem Regen, der allerdings bereits nach der ersten Schleuse vorbei ist. Mittags hat es dann heiße 29° C. Wir wollen heute bis Capestang. Der Ort hat uns so gut gefallen, dass ein zweiter Besuch sicher nicht schadet.

Aber zuerst geht es mit dem Morgendurchgang wieder durch die Schleusentreppe. Die Bergfahrt zusammen mit einer österreichischen Familie mit Anlegeschwierigkeiten und einem englischen Paar, dessen Gashebel nur zwei Stellungen, nämlich Vollgas voraus oder Vollgas achteraus zu haben scheint, wird so zum Abenteuer. In der ersten Schleusenkammer verlieren wir auch noch unseren vorderen Backbordfender und die Kinder müssen ihn mit dem Bootshacken aus dem Schleusenbecken fischen. Nochmal gut gegangen. Wir knoten diesen wichtigen Schutz wieder an und es kann weiter gehen.
Im Hafen von Colombiers
Den Mittag verbringen wir in Colombiers. Ein schöner moderner Hafen.

Birgit und ich schwingen uns auf die Räder und fahren zum Malpas Tunnel. Dort dann den Berg hinauf. Bei der vorherrschenden Mittagshitze ist das eine echte Herausforderung. Allerdings werden wir mit einem grandiosen Blick belohnt. Die Ausläufer der Pyrenäen sind ebenso zu sehen wie die Höhen des französischen Zentralmassivs.

Der trockengelegte Étang de MontadyDie Sicht ist exzellent. Auch der trockengelegte Étang de Montady mit seinen sternförmigen Ablaufrinnen ist sehr gut zu erkennen. Einen Besuch lohnt auch das Maison du Malpas direkt oberhalb des Tunnels. Die Informationen dieses kleinen Zentrums sind hochinteressant.

Zurück geht es dann wesentlich leichter, weil nur noch bergab. Im Hafen angekommen treffen wir wieder auf unsere Jungs, die relaxen und lesen. Wir bleiben noch bis 17.00 Uhr, bevor es weiter nach Capstang geht, wo wir einen schönen ruhigen Liegeplatz mit direktem Blick auf die nachts voll erleuchtete Kathedrale ergattern können.

Ein altes Baguette erfreut die Enten, was sich allerdings am nächsten Morgen als Fehler herausstellt, weil die quakende Schar uns bettelnd weckt. Am Abend noch ein kleiner Rundgang durch den schönen Ort und Essen in einem sehr guten Restaurant gleich neben der Kirche. Ein Spielchen und eine ruhige Nacht bis der Entenweckdienst einsetzt.
 


Tag 11 - Dienstag - 05. September 2007
Capestang bis Schleuse Homps 32 km


Der letzte Tag. Die Sonne scheint. Kleiner Einkauf noch im Ort. Ein schönes Frühstück. Wir haben heute eine lange Strecke vor uns. Bis Homps sind es einige Kilometer. Ein letzter Blick auf Capstang, Leinen los und dann ab Richtung Westen.

Trotz des Sonnenscheines ist es frisch hinterm Steuer. In der Früh hat es gerade mal 17° C. Das heißt warm anziehen. Aber wer will bei einem so schönen sonnigen Tag schon innen fahren.

Betrachtet man die Bäume, die den Canal du Midi säumen, so wird klar, dass es Herbst wird. Bei der Hinfahrt war das noch nicht so. Jetzt beginnt sich ein ganz leichter rot/gelber Schleier über das Grün der Platanen und der Weinstöcke zu legen. Der Septemberhimmel ist kräftig blau und ein paar kleine Schleierwölkchen verstärken den Eindruck des Herbstbeginns.

Die in Capstang gekaufte FAZ verrät uns, dass es auf der Zugspitze Schneefall gibt bei -3° C. Genießen wir den Tag!

Um 15.00 Uhr sind wir in Argens-Minervois und wollen noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Das Geschäft in dem etwas verschlafenen Ort ist zu. Naja, wir nehmen es gelassen, bleiben noch bis 17.00 Uhr im Hafen liegen und ruhen uns aus, bevor wir weiter fahren.
Suche nach dem Eisenhaken bei Pechlaurier
Ein Kilometer und die Schleuse von Pechlaurier ist da. Wir machen fest, weil gerade abgeschleust wird. Ich schlage den Eisenhaken für die Vorleine nicht richtig ein, so dass uns eine Bö losreißt und das Eisen im Canal du Midi verschwindet. Wir treiben etwas zurück. Ich ärgere mich. Wir müssen ein paar 100 Meter zurück, bis wir wieder wenden können. Nochmal anlegen. Badehose an und der Versuch, nach dem Haken zu fingern. Der Canal ist doch tiefer als man denkt und schließlich finden wir ein Eisen. Es ist zwar nicht unseres, aber doch ein adäquater Ersatz.

Doppelschleuse vor HompsDas gleiche Missgeschick passiert an der gleichen Stelle einer australischen Gruppe. Die haben allerdings mit dem Eisen etwas mehr Glück, weil Florian und Michael gerade noch am Ufer stehen und den Pfahl und auch die Vorleine schnappen und so das Schiff wieder sicher festlegen können.

Die netten Australier sind froh. Ein Foto und jeder der Jungs bekommt einen kleinen Plüsch-Koalabären geschenkt.

Jetzt aber ab durch die Doppelschleuse.

Die Zeit wird knapp, wenn wir es noch bis Homps schaffen wollen.

Tatsächlich ist es 19.10 Uhr als wir vor der Schleuse Homps ankommen und diese ist bereits geschlossen.

Wir ärgern uns zwar, können es aber nicht ändern.

Der Liegeplatz ist wunderbar. Wir radeln den kurzen Weg bis Homps und machen noch ein paar Einkäufe. Nochmals Nudeln, die "Henkersmahlzeit".

Wir sitzen noch in der Abendsonne und genießen unseren letzten Abend.




Tag 12 - Mittwoch - 06. September 2007
Schleuse Homps bis Homps Hafen 2 km


Eine ruhige Nacht liegt hinter uns. Pünktlich um 9.00 Uhr geht die Schleuse in Betrieb und wir machen uns auf die letzten 2 km. Der Wind fordert uns beim letzten Anlegemanöver im Hafen Homps nochmals ein klein wenig, aber mittlerweile ist auch dies eher Routine.

Wir haben bereits in der Früh unsere Sachen gepackt und das Boot herausgekehrt und sauber gemacht.

In der Basis von Connoisseur angekommen wird abgerechnet. 51 Betriebsstunden, 301 km im Schnitt 30 km pro Tag. Die Rückgabe gestaltet sich, ebenso wie die Übernahme zu Beginn unserer Reise, vollständig problemlos.

Ein letztes Photo auf der CapriceWir entladen unser Boot. Das Auto ist wieder voll.

Ein letztes Photo ...

Wir haben eine wunderbare Fahrtstrecke hinter uns mit grandiosen Eindrücken. Ein wenig Wehmut macht sich breit.

Nun heißt es Abschied nehmen nach 10 tollen, erholsamen Tagen. Ein Blick zurück und unsere temporäre "Wohnung" verschwindet hinter den Häusern.

Ein Erlebnis, das wir gerne weiter empfehlen und sicherlich versuchen werden, es zu wiederholen.
 


Dieser Bericht erreichte uns von: Johannes und seiner Familie. Vielen lieben DANK :-)









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