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Drei Geburtstage auf dem Canal du Midi in Südfrankreich

Reisegebiet: Canal du Midi/Camargue (Midi - Frankreich)
Reisezeit:30. Mai bis 06. Juni 1998
Start-Basis:Carnon
Ziel-Basis:Homps
Unser Boot:Bora Bora, Grenoble, Muroa

Unser Fahrgebiet:

Canal du Midi

Samstag, 30. Mai 1998

Anreise (Abfahrt Augsburg 24 Uhr, Abfahrt München 11.45 Uhr)

Eintreffen in Carnon Plage um 10.00 Uhr. Hurra! Die Hausbootfahrer sind schon da! Einkauf im Supermarkt, Bootsübernahme. Auspacken der Koffer, einräumen, Fahrräder suchen die Kinder aus. Die Männer fahren nach Homps. Kaution zahlen (Scheck über FFR 5000). Bestandsaufnahme außen und innen. Leider nicht reklamiert, dass großer Topf und große Salatschüssel fehlen! Verlosung der "Suite" des Bootes. Ausflug der Mädchen mit dem Fahrrad zum Meer. Unser Nachbarschiff wird mit Blumen und Obstschale geschmückt. 16.45 Uhr kommen die Männer zurück. Sie bringen Blumen und Klobürsten! Bootseinweisung – Klooeinweisung – Abfahrt!! Auf beiden Seiten sind étangs. Dazwischen liegt der Kanal du Rhône-à-Sète. Überall Wasser. Wilde weiße Pferde spielen am Ufer. Flamingos ziehen über uns weg. Nachtlager bei PK 78. Wir haben die Ruine der Kathedrale von Maguelonnes im Blick. Abendmenü: Maultaschen und Hähnchen und Wein und Geschnetzeltes und Salat. Die Kinder angeln erfolglos. Die Erwachsenen ziehen sich auf Bora Bora zum Wein zurück.
 


Sonntag, 31.05.98

Abfahrt um 09.00 Uhr, damit wir rechtzeitig bei der Hebebrücke von Frontignan durchkommen, die nur vormittags und nachmittags aufgemacht wird. Motorradflohmarkt in Frontignan. Stadtbummel. Erste Weinprobe in einer Scheuer. Einkauf für’s Abendessen. Erstes Croissant beim Bäcker um die Ecke – Telefonat von Stefanie in die Heimat. Nächster Halt: Sète. 10Min. zur Stadtmitte. Viele Hundehaufen. Viele Boote im Hafen, viele Restaurants. Friedhofbesichtigung des Cimetière de la Mer. Porzellanblumen – Meerblick – Sprüche auf den Gräbern. Eiskaffee für Renate und Doris. Eclair für Gerhard, Käthe und Renate.

Weiterfahrt über den Étang de Thau. Leider können wir nicht baden, der See ist voller Quallen. Vorbei an Austernbänken. Die Einfahrt in den Kanal auf der anderen Seite ist leicht zu finden. Gleich neben dem Leuchtturm. Ab jetzt heisst er "Canal du Midi". Er wurde letztes Jahr zum Weltkulturerbe erklärt und wurde z. Zt. Ludwigs des 14. erbaut. Colbert bewilligte die Mittel dafür. Erbauer war Riquet. Er investierte sein ganzes Vermögen in den Kanal. Auf beiden Seiten stehen 300 Jahre alte Platanen.

Übernachtung zwischen den 2 Brücken, die nach Agde führen – unter Platanen. Josef organisiert Baguettes. Musik liegt in der Luft. Abendessen. Kotelett und Ratatouille. Spaziergang. Karin und Renate treffen Gerhard, Horst und Hans und gehen dem Wegweiser zu einem Tanzlokal nach. Idyllische Lage direkt am Canal an einer alten Schleuse. Hinweise auf Dusche und Klo! Nachttrunk auf der Grenoble.
 


Montag, 01. Juni 1998

07.30 Uhr Abfahrt der Grenoble zur alten Schleuse zum Duschen – Naturdusche mit Kosmetikkoffer. Karl-Heinz mit Schuh und Beinen im Kanal. Brille kaputt. Hunde. Bora Bora sass fest. Viele nackte Hintern.

Im Boot Muroa gibt es ein karges Frühstück mit Croissant und einem (!) Baguette. Erstes Duschen auf dem Schiff einer nach dem anderen, der letzte muss putzen. Weiterfahrt bis nach der Rundschleuse. Stadtbesichtigung von Agde am Fluss Hérault. Einkauf in letzter Minute (01.00 Uhr) für’s Grillen und Baguettes und Wein. Langweilercafe mit Pastis und Eiskaffee. Wehrkirche war geschlossen.

Weiterfahrt bis nach Villeneuve (Vorort von Béziers). Die Schleuse ist schon geschlossen. Wir übernachten da, wo der Vermieter ausdrücklich abgeraten hat. Männer suchen ein Restaurant. Schliesslich einigen wir uns auf ein Lokal in der Nähe, das nur Plätze im Freien hat. Es ist windig und kühl. Die charmante Bedienung lockt mit einem Gratis-Apéritif. Als wir zum Boot zurückgehen, ist es gar nicht mehr so kalt. Umtrunk auf der Grenoble. Um 12.00 Uhr steigt Danielas Geburtstagsrakete. Die Enten protestieren lautstark und auch Hausdorfs Hund.
 


Dienstag, 02. Juni 1998

Karin holt Baguettes und Croissants und entdeckt 5 Friseure. Nach dem Frühstück geht Stefanie zum Haarewaschen zum Friseur. Warnung an alle Männer: Esst keine weissen Gummibärchen! Horst und Mathias flicken den platten Reifen des Fahrrades. Weiterfahrt durch die Schleuse nach Béziers. Renate backt Semmelschmarrn. Stop beim Pont Neuf. Stadtbesichtigung. Wo ist das Zentrum? Leider sind wir für denMarkt zu spät dran, es ist Mittagszeit und die Läden haben geschlossen.

Denkmal Riquet – Café – Erdbeertörtchen und Eclair. Weiterfahrt bis zur Schleusentreppe von Fonsérannes mit 8 Schleusen. Viele Boote warten schon. Kommen wir noch alle hinauf? nein! Unser Nachtplatz steht fest. Morgen früh um 10.30 Uhr öffnet die Schleuse wieder. Vor uns liegt ein unsympathischer Franzose. Wir wollen grillen und Danielas Geburtstag feiern. Die Tische werden im Freien gedeckt, der Grill angeworfen. Dann regnet es. Nachdem die hervorragenden Lammkotelettes verspeist sind, setzen wir uns wieder ins Freie. Die Geburtstagsvorbereitungen beginnen- Rakete. Vor der wunderschönen Kulisse des Schlosses von Béziers wird das Geburtstagskind mit "Geschenken" überhäuft: Wunderkerzen, Collage, Papierschlangen, Blumen, Gummibärchen, Küsschen, Bild, Kerzen. Es singet, wem Gesang gegeben; wem nicht, auch. Um 12.00 Uhr startet die Rakete für das nächste Geburtstagskind – Günther.
 


Mittwoch, 03. Juni 1998

Stefanie und Johannes haben Baguettes und Croissants geholt und haben die rabiate Fahrweise der Franzosen kennengelernt. Gemütliches Frühstück – bis plötzlich ein Boot an uns vorbei gleitet! Will sich da jemand vorbei drängen? Nein, die Schleuse steht auf "Grün" und niemand fährt. Jetzt aber schnell die Leinen los. Riesiger Ausflugsdampfer naht – der hat immer Vorfahrt. Dürfen wir noch vorher rein? Wir ja, aber die anderen 2 nicht. Und dann geht’s den Berg hoch – 4 Boote in der Schleuse. Die Touristen stehen schon am Rande und gaffen.

Oben angekommen, warten wir auf die anderen. Sie mussten noch ein Ausflugsboot vorlassen. Horst und Hans gehen zum Weingut mit einem 5-l-Kanister und kaufen "Blindmacher". Sie kommen schwerbeladen zurück – die nächsten Abende sind gesichert. Die Sonne scheint. Horst geht zum Fotografieren, ich spazieren. Der Blick auf Béziers ist herrlich. Nochmals zum Weingut mit der restlichen Mannschaft. Weinprobe. Das Winzerehepaar erklärt die Weintanks und die Kelter. Es gibt Champagner für Stefanie. Unterwegs überlegen wir, ob wir bis nach Carcassonne fahren sollten, aber es sind ca. 20 Schleusen. Das schaffen wir nicht. Mittagessen mit Spaghetti. Der Kanal liegt jetzt erhöht. Man sieht wunderbar in die hügelige Landschaft voll mit Weinstöcken. Von weitem sehen wir die Kirche von Capestang immer wieder aus einer neuen Perspektive. In Capestang geht‘s zum Supermarkt. Ein Gewitter naht. Einkauf: Schon wieder Lamm, Melone und Caramelflan. Es schüttet. Wir finden keinen Dummen, der uns zum Schiff fährt, aber zum Glück sind wir nicht obdachlos. Einkehr in ein Café. Günther, das Geburtstagskind, gibt einen aus – Danke! Um 18.15 Uhr sind wir am Boot und finden unsere frierenden Kinder, die seit 17.30 Uhr auf uns warteten. Sie waren auf dem Trimm-dich-Pfad und wurden bis 17.30 Uhr zurückbestellt. Renate fällt der Schlüssel ins Wasser zum Glück schwimmt er.
 


Donnerstag, 04. Juni 1998

Renate holt B + C und macht Ortsbesichtigung. Hübsches altes Dorf mit einigen herrschaftlichen Villen, die vergammeln. Auch sonst stehen viele Häuser leer. Grosse Weinkelter. Das Rathaus wird renoviert.

Karin und Renate fahren auf dem Treidelweg mit dem Fahrrad neben dem Boot her. Die Kinder joggen. An der nächsten Schleuse werden alle Fahrräder genutzt. An Horsts Fahrrad reisst die Kette. Es ist ein heisser Tag. Wasserfassen vor Homps – funktioniert nicht. Josef ruft den Bürgermeister, der repariert’s. Derweilen kaufen Renate und Renate Kirschen und Erdbeeren beim örtlichen Krämer. Wir fahren über Homps hinaus bis zu La Redorte. Einkehr im Restaurant am Ufer. Es gibt auch Weissbier (französisch). Als wir zum Schiff zurückkehren, schwimmen Florian, Johannes und Mathias im Kanal! Wir kochen mit Blick auf Karins Traumschloss. Es gibt Reis und gegrillte Lammkeule und Caramelflan. Spaziergang und Einkehr zu einem Eau de Vie mit Karin, Horst, Josef, Hans und Renate. Die Kinder wollen alle gemeinsam auf dem Deck schlafen. Da das zu klein ist, schlafen sie am Ufer. Heute hat niemand Geburtstag.
 


Freitag, 05. Juni 1998

Horst holt Baguettes und den Geburtstagskuchen für Karin. Wir wollen noch etwas flussaufwärts. Aber die nächste Schleuse (écluse de Puicherie) ist defekt. Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück! Auf der "écluse de Jouarres" geht’s zum ersten Mal hinab. In Homps legen wir an. Suche nach einem hübschen Restaurant. Wir entscheiden uns für das am Ufer. In 2 km Entfernung gibt’s den "Lac de Jouarres". Die Kinder radeln hin zum Baden. Horst, Hans und Renate wandern auch hin. Daneben liegt ein privates Traumschlösschen mit Kiefernallee. Die anderen wandern zur Schleuse von Homps, aber es gibt dort keinen Kaffee. Essen im Restaurant. Josef müht sich, die Rechnung auseinander zu dividieren. Um 12.00 Uhr Geburtstagsraketen für Karin. Es wird gefeiert mit Stefanie-Champagner, vielen Kerzen, selbstgepflückte Blumen, Geburtstagstorte, Geburtstagsliedern, Collagen und Geschenken. Zum Schluss ein grosses "DANKESCHÖN" an Gerhard, den Initiator und Organisator dieses Urlaubs.
 


Samstag, 06. Juni 1998

Packen – Auto holen – um 09.00 Uhr ist Bootsabgabe. Erste Frage, ob wir das Dokument und die Schecks gefunden haben. Wir haben. Sind alle Fahrräder bezahlt? Benzinabrechnung, Bootsabgabe problemlos. Fehlender Stuhl wird nicht bemerkt. Gruppenfoto – Abschied. Trost: Nächstes Treffen am 28.06. um 18.00 Uhr in Augsburg zum Fotoaustauschen. In Homps ist Markt und keiner geht hin. Es regnet und ist schwül.


Dieser Bericht erreichte uns von:
Gerhard Busser und seiner Crew. (verteilt auf 3 Schiffe)









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