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Hausboot-Ferien führerscheinfrei
 
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Bootsferien in der Bretagne auf dem Canal de Nantes à Brest

Reisegebiet: Canal de Nantes à Brest (Bretagne)
Reisezeit:7. bis 14. September 2013
Start-Basis:Nort-sur-Erdre
Ziel-Basis:Messac
Hausboot-Crew:Philippe, Patrick, Hans, Chris und der Cocker Urbane
Unser Boot:Magnifique
Streckenlänge:210 km
Schleusen:20 Schleusen
Hausboot-Route:Nort-sur-Erdre · Quiheix · La Chevallerais · Blain · Guenrouet · Foleux · Glénac · Messac

Samstag

Gegen 15.00 Uhr Ankunft, Hausboot beladen und Vorbereitung der Einweisung ab 16.00 Uhr. Zwei Fahrer brachten bereits einen PKW an die Endbasis, die ca. 85 km entfernt war.

Hausbooturlaub in der Bretagne

Unser Schiff war eine Magnifique, sehr sauber und gut gewartet. Die Tochter des Hafenmeisters, die 6-jährige Jeanne, malte uns "zur Feier des Tages" ein kleines Willkommensbild und zeigte uns, wie sie unser Hausboot, die wunderschöne Magnifique von "LeBoat" sieht – mit sich selbst als Kapitän und Piratenflagge!

Gegen 19.00 Uhr machten wir noch die restlichen Einkäufe vor Ort, dann ging’s ans Kochen. Es gab nach dem Apéritif einen bunten Salat aus gekochten Kartoffeln, Speck und Eiern. Köstlich.

Das Wetter machte dem Spätsommer alle Ehre – blauer Himmel und Sonne satt.

Sonntag

Frühstück an Bord. Gegen 10.00 Uhr Abfahrt. Die erste Schleuse auf dem Canal de Nantes à Brest in Quiheix beginnt mit einer Einweisung.

Mittagspause vor der Schleuse. Es gibt Schweinebraten mit Kartoffeln. Nachmittags gönnen wir uns ein Schläfchen mit wohl gefülltem Magen. Gegen 16.00 Uhr Weiterfahrt bis "La Chevallerais". Ankunft gegen 19.00 Uhr.

 

Essen an Bord: Avocado mit Krabben als Vorspeise und Tournedos als Hauptgang.

Essen an Bord

Insgesamt machten wir mit dem Hausboot an diesem Tag 27 km bei bestem Wetter.

Montag

Aufwachen mit Regen. Frühstück an Bord. Ernüchterung: Alle Geschäfte in La Chevallerais sind montags geschlossen – die Épicerie hat mangels Nachfrage den Betrieb komplett eingestellt.

Egal - gegen 10.00 Uhr Abfahrt. Das Wetter wird SOFORT (!!) besser. Wir machen 3 Schleusen. Der Kanal ist gesäumt von Apfelbäumen, die niemandem zu gehören scheinen. Wir stibitzen 4 Stück für unser Fleisch als Beilage zur Mittagspause in Blain.

Das Wetter bringt ab und zu minimalen Nieselregen, aber immer wieder kommt die Sonne durch. Wir sichten 3 junge Nutrias, die eng aneinandergekuschelt am Ufer sitzen. In Blain nehmen wir uns Zeit für eine Schlossbesichtigung (Château de la Groulais). Diese ist allerdings nur von außen möglich, da Führungen nur in den Monaten Mai bis August angeboten werden. Schade.

In Blain gibt es einige Geschäfte, montags haben allerdings die meisten geschlossen. Es gibt aber einen LIDL Supermarkt sowie eine Bar/Restaurant im Ort und direkt am Hafen. Markt ist dienstags vormittags und donnerstags. Wir essen mittags an Bord (gemischten Salat und als Dessert Käsevariationen), kaufen in Blain ein wenig ein und nehmen insbesondere Cidre an Bord.

Es wird wieder sonnig. Wir übernachten mit unserem Hausboot vor der Schleuse "La Touche" (das Übernachten an den Pontons vor bzw. hinter einer Schleuse ist gestattet!).

Insgesamt machten wir an diesem Tag 19 km.

Dienstag

An der Schleuse während der Hausbootferien in der Bretagne

Die Nacht war superruhig. Wir entdecken am Morgen, dass die Schleuse sogar
mit Schleusenwärter besetzt ist. Erkennbar an dem Schild (s. Bild rechts).

Ist kein Schleusenwärter vorhanden, nimmt man die Schleusung (wir erinnern uns: Das hatte man uns an Schleuse 1 gezeigt) selbst vor. Das Schild wird dann mit einem blauen Kreis gezeigt.

Das Wetter ist wieder super. Das sind die richtigen Hausbootferien.

Wir machen 2 Schleusen und sichten Eisvögel und Bisamratten (sehen ja eigentlich aus wie Otter und sind auch nur harmlose Pflanzenfresser). Mittags halten wir in Guenrouet. Das Restaurant liegt direkt am Hafen. Unser Hausboot liegt super. Es ist von Dienstag (hurra!!) bis Samstag geöffnet. Für 12,90 € gibt es ein Mittagsmenü inklusive Vorspeisen- und Dessertbuffet, nicht nur
mit enormer Auswahl, sondern auch noch alles wohlschmeckend!

Weiterfahrt bis zur Schleuse "Bellion", die den Canal de Nantes à Brest von der Vilaine trennt. Interessante Schleusenkonstruktion. Das erste Tor (vom Kanal aus betrachtet) versinkt - bei "Grün" einfahren.

Schleuse während der Bootsferien in der französichen Bretagne

Bei der Ausfahrt aus der Schleuse sofort einen großen Bogen nach links machen, um in die Vilaine einzufahren. Für Schiffe mit größerer Höhe wird bei der Ausfahrt aus der Schleuse die Brücke zusätzlich angehoben.

Wir fahren weiter Richtung "La Roche-Bernard", da uns alle, denen wir begegnen, berichten, dass dieser Ort eine Reise wert sei. Das Wetter ist wieder wunderschön, wobei sich Sonne, Wind und Wolken durchaus abwechseln. Wir ziehen uns permanent aus bzw. wieder an.

In der Bretagne ist auffällig, dass alle Leute sehr freundlich sind – alle Radfahrer, Angler und Spaziergänger, an denen wir mit unserem Hausboot vorbeiziehen, grüßen freundlich. Wir sichten Reiher und Kormorane.

Auf der Vilaine gibt es keine Schleusen. Wir übernachten bei PK 115 in Foleux. Dort gibt es einen Gastanleger beschildert mit "Acceuil visiteurs". Der Hafen wirkt schon sehr "meerisch" mit vielen Segelschiffen. Es gibt nur wenige Hausboote. Für unser 15-m-Schiff bezahlen wir 19 € Liegegebühr.

Insgesamt machten wir an diesem Tag 47 km.

Mittwoch

Frühstück an Bord – wieder bei bestem Wetter. Wir fahren weiter auf der Vilaine in
Richtung Meer. In "La Roche Bernard" hat der Gastlieger die Plattform "A" - nur dort kann man
mit seinen Hausboot als Tagesgast anlegen. Wenn man nur tagsüber bleibt, sind
das Anlegen sowie Wasser und Landstrom kostenlos!

Die Stadt ist sehr malerisch. Es gibt eine gute Auswahl von Restaurants. Wir essen mittags im Hafen in der Crêperie "Le petit marin". Gegen 14.00 Uhr fahren wir zurück Richtung Redon. Der Himmel bezieht sich.

Hausboote mieten in der Bretagne / Frankreich

In Redon fahren wir Richtung Hafen. Im Hafen selbst muss man geradeaus fahren und auf das Schleusentor zu halten. Die Schleuse wird von einem Schleusenwärterturm links überwacht. Die Registrierung unseres Hausbootes für den Durchfahrtwunsch erfolgt mittels einmaligem Ertönen des Signalhorns aus dem Turm. Für die Durchfahrt wird der Straßenverkehr angehalten (da kommt man sich irgendwie ganz toll vor). Nach Einfahrt in die Schleuse kann man das Aufschleusen mittels Leinen, die in 2 m Abstand von der Schleusenwand hängen, ganz einfach und bequem durchführen.

Bei der Ausfahrt werden zuerst die Schleusentore geöffnet, dann wird die Brücke angehoben und man fährt scharf links, um in den Kanal Richtung "La Gacilly" abzubiegen. Die Weiterfahrt um Redon herum beinhaltet keine Schleusen. Wir fahren bis etwa 19.30 Uhr nach Glénac. Auf dem Weg dorthin, kurz vor dem Abzweig zwischen "L’Affe" und dem Canal de Nantes à Brest, ist ein sehr schöner Anlagesteg mit Restaurant gebaut worden.

Auf unserer Fahrt nach Glénac wechselt die Landschaft ständig - von engem Kanal über seenartige Passagen.

Der sehr ruhige Hafen von Glénac (dieser ist übrigens ein Stützpunkt des Hausboot-Vermieters Nicols) hat einen Gastanleger.

Insgesamt machten wir an diesem Tag 48 km.

Donnerstag

Wir stehen spät auf. Es regnet. Gegen 11.00 Uhr fahren wir los, das Wetter bessert sich.

Die Strecke nach La Gacilly ist total verwunschen. Wir fühlen uns wie Entdecker. Ankunft in La Gacilly gegen 12.30 Uhr. Wir kaufen ein - der Ort ist blumengeschmückt und einfach nur entzückend. Alle Häuser sind adrett und wirken einladend. Der Ort ist der Firmensitz der Kosmetikfirma "Yves Rocher".

Zur Verkaufsstelle gehört auch ein modernes Café-Restaurant. Gegen 14.00 Uhr legen wir ab und wollen bis hinter Redon fahren. Wir haben nur eine Schleuse vor der Hafeneinfahrt nach Redon. Der Hafen ist zwar schön, aber viel umliegende Industrie. Wir halten nur kurz an, um die Vorräte für die Bordküche wieder aufzufüllen. Es geht weiter in Richtung Messac.

Wir wollen eigentlich in "Brain-la-Vilaine" anhalten, aber der Steg ist besetzt. Wir fahren weiter bis nach "La Hordrais". Abendessen an Bord. Der Anlageplatz ist wunderbar ruhig.

Insgesamt machten wir an diesem Tag 53 km.

Freitag

Wir machen 1 Schleuse bis Guipry. Vor der letzten Schleuse nach Messac gibt es einen großen Anlegesteg für Hausboote. Wir nehmen ein "Abschieds-Mittagessen" an Bord mit Cidre und Côte à l’Os zu uns. Gegen 16.00 Uhr Ankunft in Messac. Die Hälfte der Crew säubert das Boot innen und außen, die andere Hälfte transferiert die Autos.

Insgesamt machten wir an diesem Tag 16 km.

Samstag

Der Himmel weint mit uns. Es regnet in Strömen. Das macht uns den Abschied ein wenig leichter. Gegen 09.30 Uhr verlassen wir das Schiff.

Fazit:

Es war eine der schönsten Reisen, die wir je mit dem Hausboot gemacht haben. Wir sind 210 km mit 20 Schleusen gefahren und werden die Gegend und das Schiff in bester Erinnerung behalten. Schade, dass die Reise vorbei ist… aber die Nächste kommt bestimmt!!

 

 









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